Donnerstag, 30. Juni 2016

A little step further...

So, weiter gehts:

Die hintere Getriebestrebe ist nun endlich fertig!
Hat eeeewig gedauert, aber nun endlich einen wichtigen Schritt nach vorn geschafft.
Problem war, dass es eigentlich keine Rohre in 45er Durchmesser gibt (siehe Januar-Post), sondern nur 42er und 48er.
Wenn man aber etwas über den Tellerrand schaut und etwas nachdenkt, wer hat ALLE Arten von Rohren? Richtig, Hersteller von Überrollbügeln! Und der hat schließlich auch die nötigen Gerätschaften zum Biegen aller möglicher Radien. Es wurden zwei Rohre nach der Vorgabe auf unserer MDF-Platte gebogen und einer hat auch (fast) auf Anhieb gepasst.

Ihr werdet euch sicher fragen, wie man das Rohr so einschweisst, dass es auch ein Getriebe (mit Motor) hält und auch TÜV-konform allen Belastungen standhält.

Nur mit Einschweissen ist das nicht getan. Es gibt zwei Möglichkeiten, die man auch gleichzeitig einbeziehen kann.

Erstens: 2 Hülsen (1 pro Seite). Also altes (verbogenes Mittel-) Rohr raus und Hülsen mit dem Aussendurchmesser entsprechend dem Innendurchmesser des vorhandenen Rohres anfertigen und einschlagen.
Zweitens: Lochpunktschweißung. Zusätzlich zu den beidseitigen Hülsen werden alle 90 Grad Löcher in die vorhandenen Rohranschlüsse gebohrt, um dem ganzen die ultimative Steifigkeit zu verleihen.

Nur wie das Rohr einbauen, wenn die Hülsen ja vorher eingeschlagen wurden?
Lösung: Die seitlichen Deckel der Rohre (aussen in den Fortsätzen der Längsträger) ausbohren (oder rausfummeln, geht beides irgendwie;) und entfernen. Dann merkt man, dass man mittels einem massiven nicht zu dicken Rohr die Hülse NACH dem Einbau des nachgebauten Rohres nach unten in selbiges einschlagen kann. Vorher natürlich alles genauestens ausmessen und markieren. Einmal zuviel geschlagen und die Hülse ist zu weit drin, dann wars das!
Also genau arbeiten ist hier zwingend nötig, sonst kommt Mist bei raus.

Danach alles verschweissen und verschleifen und siehe da - NIX! Man sieht nachher an keiner Stelle mehr, dass hier jemals ein Flex derbst gewütet hat und auch Schweißpunkte sind nicht zu sehen.

Scheis viel Arbeit oder einfach nur GEIL!!!!!!!

Als nächstes sind endlich die Längsträger dran, mal sehn...






Sonntag, 29. Mai 2016

Sammy - es geht weiter!

Wie der Hias schon richtig festgestellt hat, hat Sammy es in die VW Classic geschafft :)
2014 hatte ich die Geschichte in Spa bei der Bug Show Georg Otto erzählt.
Er meinte damals sofort, diese krasse Story muss in schriftlicher Form der Nachwelt erhalten werden.

Geplant war, dass der Bericht Ende 2015 in die VW Classic kommt, aufgrund dem mittlerweile schon recht nahe gerückten Redaktionsschluss ist es dann die Ausgabe im März 2016 geworden.
Der Bericht ist absolut Klasse geschrieben und auch im Detail genau richtig wiedergegeben, top!

Das motiviert natürlich wieder mal ungemein. Also ging es endlich mal am Rahmen weiter. Nach zwei harten Tagen Arbeit steht dieser nun in den Ringen, um auch wirklich überall richtig dran arbeiten zu können. Man kann mit einer Hand dran drehen und der Rahmen ist in jeder erdenklichen Position arretierbar. Dazu gab es noch Verstrebungen, die zum einen die Ringe parallel halten und zum anderen um das Ganze zu stabilisieren. Natürlich musste darauf geachtet werden, dass man trotz der Ringe und der Streben auch überall gut hinkommt und nichts im Weg ist, wenn man neue Blechpartien bearbeitet.

Ausserdem wurden noch kleine Lehren ans Heck und Front gebaut, damit man nachher auch wieder weiß, wo die Enden der Träger rauskommen müssen. Nichts wäre schlimmer, als wenn man die Längsträger rausschneidet und das ganze klappt einfach auseinander!

Nächste Woche geht es dann am Rahmen selber weiter. Längsträger, endlich das hintere Rahmengabelrohr und dann die Vorderachsaufnahme. Mal sehn wie es Ende nächster Woche aussieht, ich bin gespannt :)

So long
Gunar









Sonntag, 17. Januar 2016

Der Anfang ist gemacht!

...uuund los gehts:

Der gestrippte und gestrahlte Rahmen wurde mittels Wasserwaage genau ausgerichtet, ein Laser hilft da ungemein. Dann das Heckteil ausrichten. Da das Querrohr der Getriebegabel unrettbar verzogen und verbeult war, musste das teilweise rausgeschnitten und ersetzt werden. Also Flex ansetzen und Mittelstück weg. Dann Getriebe mit Motor rein und die hinteren Längsträger mittels Anbau des hinteren Abschlussbleches (Danke für den Kontakt Andi W.!) alles in eine Flucht bringen. Dann das einzusetzende Rohr bestellen... Nur: 45er Rohre gibt es nicht oft, und schon garnicht eine solche Rohrbiegemaschine! Es gibt nur 42er und 48er. Dieses Problem ist leider noch immer nicht geklärt, aber das Heck ist sonst schon mal ausgerichtet.

Weiter gings mit den derbst verdrückten Federstrebenanschlägen. Diese waren pro Seite bis zu 5cm durch tausende Überladungen nach oben innen gedrückt worden. Also schön mit dem Autogengerät heiß machen und wieder nach aussen richten.

Da ich während der zwei Wochen möglichst viele Dinge erledigt haben wollte, die ich zuhause nicht handlen konnte (und auch möglichst viel lernen), ging es mit den nicht zu bekommenden Blechen des Sitzkastens weiter. Der Boden dieses war quasi nicht mehr vorhanden und auch auf dem Markt nicht für Geld oder gute Worte zu bekommen. Genauso geht es einem mit dem Oberblech. Somit mussten diese beiden Partien mühsam neugebaut werden.

Allein an diesen beiden Blechen waren wir ca. 8-9 Tage beschäftigt. Ich will es aber perfekt haben, deswegen keine Kompromisse. Und: Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Sicherlich fragt sich jeder, wieso das so lange dauert, aber der Teufel sitzt leider wie so oft im Detail, die ich hier nicht alle aufführe.
Genaueres könnt ihr den Bildern unten entnehmen.

Zum Schluß gings noch an die Längsträger. Diese sollten absolut original und auch karosseriebautechnisch erste Sahne eingeschweißt werden. Das wird mit Schrägschnitten und der Verlegung der Schweißstellen aus den Belastungsräumen sichergestellt.

So long...

Gunar



















Donnerstag, 31. Dezember 2015

Neuer Blog! Die 089garage vom Bene :)

Ach wie krass, von mir auch mal wieder was neues ;)

Hier ein neu verlinkter Blog vom Bene von uns aus der schönen bayrischen Landeshauptstadt:
Die 089 Garage:
http://089garage.blogspot.de/
Feine Sachen die er da macht!

Auch bei mir gibts mal wieder neues.
Und zwar es geht endlich los mit dem Neuaufbau des 51er Rahmens.
Nachdem ich nun blechmäßig an der Talsohle angekommen bin, gehts nun endlich los mit dem Neuaufbau.
Gestrahlt sind die Reste nun, am 04.01 gehts los, 2 Wochen Urlaub und jeden Tag ein kleiner Schritt nach vorn. Am hinteren Ende gehts los. Rahmengabel ausrichten, Querrohr teilweise ersetzen und mittels einem 30PS-Block und einem Getriebe als Lehre wieder alles grade und wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzen. Bin gespannt was es für Fortschritte gibt.

Aber nun erstmal allen Followern und allen anderen einen guten Rutsch, bleibt sauber und ein wundervolles, grandioses 2016 mit vielen neuen Erfahrungen, wenigen bis keinen Rückschlägen und seid nett zueinander. Und bleibt gesund, das ist das wichtigste!!! 

So long,

Euer Gunar

Hier noch ein paar Schnappschüsse der "Basis":




Mittwoch, 1. Juli 2015

Überraschung!

Nachdem ich erfahren hab, dass unser werter Steve zum Anfang Juni den 40er voll macht, musste eine entsprechende Überraschung gefunden werden. Und da er 1 Woche vor seinem Ehrentag auch noch im Urlaub war, entstand ziemlich schnell die Idee, ihm ein ganz besonderes Schmankerl zukommen zu lassen :)

Er redete im Jahr davor ab und zu mal von einem sogenannten Bikini-Top (nicht für ihn, das wäre unbezahlbar geworden) für seinen "hundertoanadadzga Kübiwong". Also musste ich seine Madame mit ins Boot holen und bingo, sie war sofort Feuer und Flamme für die Idee, ihm sowas zu schenken. Die Finanzen wurden auch geklärt und so bekam die Autosattlerin Diana einen Anruf mit der Bitte, in ein paar Tagen ein solches Verdeck zu zaubern.

Nachdem ich den Zweitschlüssel hatte, brachte ich den Kübel kurz nach Steve's Abreise in seinen Urlaub zu Diana. Sie hatte aber nur drei Tage, um das Verdeck komplett zu gestalten und auch zu nähen und aufzuziehen. Nach kleinen Änderungswünschen meinerseits holte ich das Auto wieder ab und stellte es in meine Tiefgarage.

Nun musste Steves Madame nur nicht zulassen, dass Steve nach seinem Urlaub (und damit einen Tag vor der Überraschungsparty) in die Tiefgarage ging um seinen Kübel umzuparken. Was er dann aber leider tun wollte...

Vivi fiel aber eine absolut coole Ausrede ein:
"Steve, nein! Nicht in die TG! Da ist doch dein Geschenk IM Kübel gelagert."
Sehr coole spontane Ansage!

Also traf man sich am besagten Tag im Hirschgarten in München mit Freunden, Bekannten und Familie und Steve ahnte von alledem absolut nichts!
Volltreffer! Bis zum Schluss hatte er absolut keinen Schimmer, dass sein Auto überhaupt weg war, auch noch mit neuem Verdeck und dass auch noch all seine Kumpels da waren.

Hat mich sehr gefreut dass man dir eine Freude machen konnte, Steve :)





Sonntag, 17. Mai 2015

Alpenpokal 2015

Hallo die Herrenfahrer,

der diesjährige Alpenpokal war mal wieder ein voller Erfolg!

Organisiert von Andi H. (wie immer top gemacht !!!) ging es am Donnerstag morgen zum Treffpunkt Raststätte Höhenrain auf der Garmischer Autobahn. Bei absolutem Kackwetter kamen wir, Andi und Franz ;) mit seinem 56er Ovali, Alex mit seinem 57er Ovali, Julius mit seinem 66er Porsche 912 (aus Hannover - Maikäfertreffen 2016 steht!) und meine Wenigkeit mit Beifahrer Manuel mit meinem 57er zusammen. 

Hier die Tour in Kurzform:
Tag 1: Garmisch-Zirl-Klausen-Wolkenstein-Sellajoch-Pordoi-San Boldo-Jesolo
Tag 2: Jesolo-Padua-Bassano di Grappa-Trento-Bozen-Wolkenstein
Tag 3: Grödnerjoch-Campagnolo-Falzarego-Valparola und zurück nach Minga

Der erste Tag war auf deutscher Seite noch sehr schlechtes Wetter, in Austria dann das komplette Gegenteil, Hammerwetter mit x Kehren und einer Menge Spaß. Der San Baldo ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn etwas kurz. Die Kehren befinden sich dort immer im Tunnel, absolut sehenswert!
An der Adria dann in Jesolo übernachtet.
Im Hinterhof dann das :):
...und am Tag drauf über Bassano di Grappa (ja da is der Grappa her) und Bozen wieder zurück zur legendären Sellarunde, das absolute Eldorado für Passfahrer.

Der letzte Tag dann nochmal Bilderbuchwetter!
Noch die Runde unter die Räder genommen und wieder Richtung Bayern zurück. Mit über 1.200 Kilometern in drei Tagen eine wundervolle Männertour :)
Leider hat sich auf der Heimfahrt dann das hintere rechte Radlager verabschiedet, heim gekommen sind wir aber noch.

In Jesolo ist mir leider ein kleines Missgeschick passiert - Pfosten übersehen und Kotflügel mit Blinker lediert. Gott sei Dank hat es aber Stoßstange und Felgen/reifen nicht erwischt. Ich denke mit ein wenig Ausbeularbeit sieht das wieder recht schick aus. 

Nichts desto trotz ein wirkliches Highlight der Alpenpokal 2015!!!
Hier noch ein paar Eindrücke: