Sonntag, 17. Januar 2016

Der Anfang ist gemacht!

...uuund los gehts:

Der gestrippte und gestrahlte Rahmen wurde mittels Wasserwaage genau ausgerichtet, ein Laser hilft da ungemein. Dann das Heckteil ausrichten. Da das Querrohr der Getriebegabel unrettbar verzogen und verbeult war, musste das teilweise rausgeschnitten und ersetzt werden. Also Flex ansetzen und Mittelstück weg. Dann Getriebe mit Motor rein und die hinteren Längsträger mittels Anbau des hinteren Abschlussbleches (Danke für den Kontakt Andi W.!) alles in eine Flucht bringen. Dann das einzusetzende Rohr bestellen... Nur: 45er Rohre gibt es nicht oft, und schon garnicht eine solche Rohrbiegemaschine! Es gibt nur 42er und 48er. Dieses Problem ist leider noch immer nicht geklärt, aber das Heck ist sonst schon mal ausgerichtet.

Weiter gings mit den derbst verdrückten Federstrebenanschlägen. Diese waren pro Seite bis zu 5cm durch tausende Überladungen nach oben innen gedrückt worden. Also schön mit dem Autogengerät heiß machen und wieder nach aussen richten.

Da ich während der zwei Wochen möglichst viele Dinge erledigt haben wollte, die ich zuhause nicht handlen konnte (und auch möglichst viel lernen), ging es mit den nicht zu bekommenden Blechen des Sitzkastens weiter. Der Boden dieses war quasi nicht mehr vorhanden und auch auf dem Markt nicht für Geld oder gute Worte zu bekommen. Genauso geht es einem mit dem Oberblech. Somit mussten diese beiden Partien mühsam neugebaut werden.

Allein an diesen beiden Blechen waren wir ca. 8-9 Tage beschäftigt. Ich will es aber perfekt haben, deswegen keine Kompromisse. Und: Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Sicherlich fragt sich jeder, wieso das so lange dauert, aber der Teufel sitzt leider wie so oft im Detail, die ich hier nicht alle aufführe.
Genaueres könnt ihr den Bildern unten entnehmen.

Zum Schluß gings noch an die Längsträger. Diese sollten absolut original und auch karosseriebautechnisch erste Sahne eingeschweißt werden. Das wird mit Schrägschnitten und der Verlegung der Schweißstellen aus den Belastungsräumen sichergestellt.

So long...

Gunar



















Kommentare:

  1. Servus Gunar! Sehr schöne Blecharbeiten, da lacht mein Spenglerherz! Respekt und weiter so, dann geh ich bald mal bei dir in die Lehre! Beste Grüße Andi

    AntwortenLöschen
  2. Sehr spannend, lese gern mit, tolles Projekt

    AntwortenLöschen
  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  4. Freut mich, dass das Heckabschlussblech hilft. Schaut nach klasse Arbeit aus.
    Viele Grüße, Andi W.

    AntwortenLöschen